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Badminton bei der DJK Eichstätt

 

Nachdem sich zunächst einige Fußballer als Hobby-Badmintonspieler betätigt hatten, fasste man im Jahre 1979 den Entschluss, diese herrliche Sportart in geregelte Bahnen zu lenken und bei der DJK Eichstätt eine Abteilung Badminton ins Leben zu rufen. Erster Abteilungsleiter der neuen Abteilung war Peter Hölzlwimmer, der ein Jahr später von Anton Pfaller abgelöst wurde, der bis 1995 die Abteilung führte.

 

Nachdem zunächst nur eifrig trainiert wurde und dabei eine große Anzahl neuer Freunde des Badmintonsports den Weg in unsere DJK fand, entschloss man sich dann, in der Saison 1983/84 am Punktspielbetrieb teilzunehmen. Doch der Einstieg in die Punkterunde gestaltete sich keinesfalls so einfach wie angenommen. Just in dem Moment, als man sich schon auf die möglichen Punktspielgegner eingestellt hatte, kam überraschend ein Einspruch seitens des Bayerischen Badminton-Verbands und der Punktspielstart musste um ein Jahr verschoben werden. Mit neuem Schwung stieg man dann 1984 endgültig in die Punktspiele der C-Klasse Nord Oberbayern ein und erreichte dort gewissermaßen aus dem Stand den zweiten Tabellenplatz. Im Jahre 1986, die Mitgliederzahl der Abteilung war mittlerweile auf 90 geklettert, wurde der Aufstieg in die B-Klasse geschafft und am Ende ein guter fünfter Tabellenplatz erreicht.

 

Ein besonderes Ereignis war im Jahre 1987 die Aufnahme des 100. Mitglieds. Großer Beliebtheit erfreute sich in diesem Jahr auch das erstmals gestartete Turnier für Freizeitspieler. Das Jahr 1988 brachte den Badmintonspielern der DJK den bisher größten Erfolg, nämlich einen unerwarteten zweiten Tabellenplatz in der B-Klasse Nord Oberbayern, der mit der Berechtigung zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen verbunden war. Wegen der zu erwartenden weiteren Fahrten in der höheren Spielklasse verzichteten allerdings dann unsere Badmintonspieler auf die Aufstiegsmöglichkeit zugunsten des SV Lohhof Badminton.

 

Die zweite Hälfte der achtziger Jahre war für die Badmintonabteilung von einem erfreulichen Zulauf im Jugend- und Freizeitbereich geprägt. Viele Studenten der Katholischen Universität Eichstätt nutzten die günstigen Trainingsbedingungen und fanden rasch Spaß an unserem Sport. Leider stagnierte zunächst die Entwicklung im Aktivenbereich, so dass die Mannschaft wieder in die C-Klasse Nord zurückfiel. Anfangs der neunziger Jahre zahlte sich hier die engagierte Arbeit des langjährigen Spartenleiters Anton Pfaller aus, und die Mannschaft konnte mit einigen Kräften aus dem eigenen Jugendbereich verjüngt werden. Die um den verbliebenen Mannschaftsführer Willi "Adam" Graubmann neu formierte Mannschaft spielte sich in nur vier Jahren soweit ein, dass in der Saison 1994/95 erneut der Aufstieg in die B-Klasse Nord geschafft wurde. Obwohl das Team mit großem Optimismus und ohne personelle Veränderungen in die neue Spielrunde gehen konnte, wurde der Klassenerhalt leider nicht geschafft. Zwar konnten einige Achtungserfolge erreicht werden, und manchmal fehlte auch nur das oft beschworene Quäntchen Glück; die Unterschiede in den Spielstärken zwischen C- und B-Klasse sind jedoch einfach zu groß, um sie in nur einer Saison auszugleichen. Das Jahr 1994/95 war auch in anderer Hinsicht erfolgreich. So konnte die Badmintonsparte der DJK Eichstätt mehrere interessante Turniere ausrichten. Höhepunkte waren im November 1994 das oberbayerische Ranglistenturnier für Schüler und Jugendliche mit über 200 Teilnehmern, und im Frühjahr 1995 die deutschen Meisterschaften der DJK-Vereine für Schüler, Jugendliche und Erwachsene mit ähnlich großem Zulauf. Einige Lehrgänge für Kinder und Jugendliche, die fachmännisch von dem mittlerweile in der 2. Bundesliga spielenden Stützpunkttrainer Arno Glompner geleitet wurden, unterstrichen die Attraktivität des Jugendtrainings und führten auch bei den oben erwähnten Turnieren zu ansprechenden Erfolgen des Eichstätter Badmintonnachwuchses.

 

Nachdem Anton Pfaller 1995 als Abteilungsleiter und Jugendbetreuer zurücktrat, übernahmen Übungsleiter Willi Graubmann und Peter Hölzlwimmer die Leitung des Jugendtrainings. Die Mannschaft musste nach dem Wiederabstieg in die C-Klasse erneut ein wenig umgebaut werden, schlug sich aber weiterhin wacker. So wurde der direkte Wiederaufstieg in der Saison 1996/97 nur äußerst knapp verpasst. Drei Mannschaften lagen am Ende der Spielrunde punktgleich vorne, und nur aufgrund des besseren Satzverhältnisses mussten dem auch noch spielgleichen Team aus Gaimersheim der Vortritt gelassen werden.

 

Weiterhin erfreut sich der Badmintonsport Im allgemeinen und die Badmintonsparte der DJK Eichstätt im besonderen großer Beliebtheit. Die Abteilung hat gegenwärtig 97 Mitglieder. Die Mehrzahl der Mitglieder schätzt dabei den Badmintonsport als kostengünstigen Freizeitsport, der überdies noch leicht zu erlernen ist und daher schnell Spaß macht. Um diesen noch zu steigern, bietet die Sparte auch über die "normalen" Trainingszeiten hinaus gesellige Veranstaltungen an. Das Grillfest im Sommer, das traditionelle Skiwochenende im Winter und die letztmals im Dezember 1997 ausgespielten Vereinsmeisterschaften sind einige Beispiele.

 

Im Punktspielbetrieb der Saison 1997/98 konnte nur ein mäßiger vierter Platz (mit 8 Siegen, 2 Unentschieden und 4 Niederlagen) in der Endtabelle erreicht werden. Dies lag zum einen sicherlich an der fehlenden Motivation nach dem knapp verpassten Aufstieg im Vorjahr, zum anderen aber vor allem an der Neuformierung von sehr spielstarken Mannschaften, die ihren Durchmarsch nach oben in der C-Klasse beginnen mussten. Pech für die Eichstätter, dass deren Einteilung in die Staffel der Domstädter erfolgte (C-Nord). Als zum Ende dieser Saison das Team der DJK Ingolstadt II als souveräner Aufsteiger feststand und sich das Team des TSV Ingolstadt-Unsernherrn als Tabellenzweiter nach dem misslungenen Aufstiegsvorhaben auflöste, schien der Weg frei zum Aufstieg in der kommenden Saison, auch weil Mannschaftsführer Willi Graubmann zu Beginn der Spielzeit 1998/99 einen sehr ausgeglichenen Spielerkader zur Verfügung hatte. So fanden bei den Herren zu den erfahrenen Spielern wie Willi Graubmann, Martin Katheder, Erich Micki oder Herbert Koderer erfreulicherweise auch neue Kräfte den Anschluss. Jochen Ziegler zum Beispiel konnte seine Spielstärke deutlich verbessern, und auch Nachwuchskräfte wie Christian Neumair und Arek Drexler wussten inzwischen bei ihren letztjährigen Punktspieleinsätzen durchaus zu überzeugen. Ergänzt wurde der Spielerkader bei den Herren durch die zuverlässigen "Helfer" Dr. Gerhard Waitz, Andreas Hornung und Christian Tontarra. Auch der Damenkader schien mit Gertrud Hofmann-Grabisch, Karin Steindle und Anita Böhm für den Aufstieg gerüstet...

 

Doch schon bald musste man feststellen, dass sich mit dem TSV Neufahrn erneut eine enorm starke Mannschaft formiert hatte, gegen die die Eichstätter sowohl im Hin- als auch im Rückspiel nicht den Hauch einer Chance hatten. Dies sollten aber fast die einzigen Spiele sein, die verloren wurden: nur beim TSV Kösching mußte man noch eine knappe Niederlage einstecken. So stand man am Ende der Saison 98/99 mit 16:8 Punkten einmal mehr auf einem - in Anbetracht der Umstände - hervorragenden zweiten Tabellenplatz.

 

 

Die im April 1999 erneut ausgespielten Vereinsmeisterschaften 1998/99 brachten bei reger Beteiligung, vor allem im Aktivenbereich, eine erfolgreiche Titelverteidigung von Gertrud Hofmann-Grabisch und Jochen Behringer. Für Mannschaftsführer Willi Graubmann galt es wieder eine spielstarke Mannschaft für die Saison 1999/2000 zusammenzustellen. Die Vorzeichen für einen Aufstieg in die nächsthöhere Klasse standen diesmal besonders gut, gelang es Graubmann doch, Jochen Behringer und Stefan Maus wieder als Spitzenspieler für die DJK Eichstätt zu gewinnen. Behringer war die Jahre zuvor an seinem Studienort für die ESG Karlsruhe höherklassig aktiv, genauso wie Stefan Maus an seinem Arbeitsort für die FT Schweinfurt 05. Doch abermals wurden die Hoffnungen auf einen Aufstieg frühzeitig zerstört: diesmal hatte sich der BC Pfaffenhafen II enorm mit routinierten Spielern aus dem Badminton-Mekka Lohhof verstärkt. Außerdem beteiligten sich nach einjähriger Abstinenz wieder die altbekannten Mannschaften aus Neuburg und Gaimersheim an der Punkterunde. Zu allem Überfluss erhielt Stefan Maus erst zur Rückrunde seine Spielgenehmigung für die DJK, und auch Jochen Behringer konnte nicht bei allen Spielen eingesetzt werden. So kam es, dass sich die Eichstätter nach der Vorrunde auf einem enttäuschenden vierten Tabellenplatz ohne jegliche Aufstiegschance wiederfanden. Der Rückrundenstart verlief nach Maß, als man die besser platzierten Neuburger zu Hause bezwingen konnte. Doch schon bald kehrte das Pech zurück, als sich Herbert Koderer beim Tabellenschlusslicht Reichertshofen verletzte und man deshalb dort über ein 4:4 Unentschieden nicht hinauskam, das wegen eines Aufstellungsfehlers auch noch mit 3:5 gegen die DJK gewertet wurde. Zuletzt verloren die Eichstätter beim Tabellenführer aus Pfaffenhofen nur knapp mit 3:5. Auch hier war den Domstädtern das Glück nicht gerade hold, als die entscheidenden Spiele von gesundheitlich angeschlagenen Spielern verloren wurden.

 

Doch auch Jenseits vom Spielbetrieb sind Interessierte jederzeit eingeladen, während den Trainingszeiten zu entdecken, wie viel Freude diese Sportart auf jedem Leistungsniveau bereiten kann!