TOPersatzteile.DE

Hier könnte Ihre Werbung stehen!

Basketball-Sport in Eichstätt

 

Bereits in den fünfziger Jahren wurde beim PSV Eichstätt Basketball gespielt. Die Abteilung löste sich aber zu Beginn der sechziger Jahre wieder auf und beendete damit den vereinsmäßig organisierten Basketball. Ende 1967 gründete die DJK Eichstätt auf Vorschlag von Horst Barnerssoi eine Basketballabteilung. Ein großes Problem stellte allerdings die Hallensituation dar. Die DJK selbst besaß damals noch keine eigene Spielhalle und die Turnhallen der Schulen waren am Wochenende nicht geöffnet, so dass sich alle Aktivitäten auf die Wochentage konzentrieren mussten. Bereits 1968 nahm die DJK an einer Punkterunde teil, die aber aufgrund zu weniger Mannschaften bereits nach dem ersten Spiel wieder eingestellt wurde.

 

In den folgenden Jahren verzeichnete die DJK Eichstätt einen kontinuierlichen Aufwärtstrend. Bereits 1969/70 konnte man zwei Mannschaften für den Spielbetrieb melden und sogar den Aufstieg in die neugegründete Bezirksliga Schwaben schaffen. Ein Höhepunkt in der Geschichte des Eichstätter Basketballs war der Aufstieg in die Landesliga in der Saison 1978/79, in der man sich zwei Spielzeiten erfolgreich halten konnte. Der Weggang einiger Spieler machte 1981 einen freiwilligen Abstieg in die Bezirksliga unabwendbar. Die Blütezeit des Basketballs in Eichstätt war vorbei. Nach der Saison 83/84 musste die erste Herrenmannschaft sogar aus der Bezirksliga in die Kreisliga absteigen, schaffte in der folgenden Saison den sofortigen Wiederaufstieg.

 

Nach wie vor bereitete die dünne Personaldecke großes Kopfzerbrechen. Waren in den früheren Jahren die Eichstätter Schulen Garanten für talentierte und begeisterte Nachwuchsspieler, musste man sich jedoch jetzt mit gerade mal einer D-Jugendmannschaft begnügen.

 

Das Jahr 1988 war ein Schicksalsjahr für den Eichstätter Basketball. Für den laufenden Spielbetrieb konnte keine Herrenmannschaft mehr gemeldet werden und mit Rudi Nieberle trat der Mann an der Abteilungsspitze zurück, der 20 Jahre lang die Abteilung mit großem Erfolg und Engagement geführt hatte. Da kein Nachfolger gefunden werden konnte, war die Abteilung ohne Führung. Hoffnungen setzte man auf die noch verbliebene Damen- und Jugendmannschaft. Doch auch die letzten beiden Mannschaften konnten nach den Sommerferien 1988 nicht einmal mehr den Trainingsbetrieb aufnehmen. Im September 1989 formierte sich auf Initiative von Gerhard Nieberle wieder eine A-Jugendmannschaft. Aus diesen Reihen konnte 1990, nach zwei Jahren der Vakanz, mit Anton Graf auch ein neuer Abteilungsleiter gewonnen werden. Der gefestigte Spielerstamm der A-Jugendmannschaft ermöglichte bereits in der Spielzeit 90/91 eine Teilnahme am Punktspielbetrieb, die auch im folgenden Jahr im Seniorenbereich am Spielbetrieb teilnehmen konnte. Doch mit dem Ende der Saison 92/93 kam auch, bedingt durch den Weggang zahlreicher Spieler aus Eichstätt, das Ende für die Teilnahme am Spielbetrieb. In der Folge war die Beteiligung am Training so schwach, dass auch dieses fallengelassen werden musste. Im Bereich der D-Jugend etablierte sich seit 1992 ein Stamm von 10 Spielern, die von 1993 bis 1995 an der Punkterunde teilnehmen konnte. Leider konnte diese aufgrund fehlender Betreuer nicht mehr für den Spielbetrieb gemeldet werden, doch nichts desto trotz konnte dies die Begeisterung der Jugendlichen nicht bremsen. Für die Saison 97/98 konnte nun endlich wieder eine A-Jugendmannschaft zum Punktspielbetrieb gemeldet werden. Da der Großteil der Spieler keinerlei Spielerfahrung hatte, machte man sich keine allzu großen Illusionen um die Platzierung. In erster Linie galt es Erfahrungen für den späteren Spielbetrieb im Herrenbereich zu sammeln. Der Spielerstamm hatte sich im Laufe des Jahres kontinuierlich vergrößert, so dass man das Wagnis einging, für die Spielzeit 98/99 mit einer A-Jugend und einer Herrenmannschaft an den Start zu gehen. Vielversprechend war das Spiel zum Saisonauftakt der A-Jugend gegen den TSV Neuburg, das man knapp für sich entscheiden konnte. Doch war dieses Spiel auch gleichzeitig ihr letztes. Bedingt durch mehrere verletzte Spieler war die Mannschaft nicht mehr in der Lage, fünf Spieler auf’s Feld zu schicken, so dass die Mannschaft aus dem Spielbetrieb genommen werden musste und die restlichen Spieler in die Herrenmannschaft integriert wurden. Diese hatte im Spielbetrieb gegen die routinierten Gegner nichts zu melden und konnte trotz guter spielerischer Leistungen kein Spiel für sich entscheiden. Frustriert von den Niederlagen ließ der Trainingseifer immer mehr nach und letztlich musste auch die Herrenmannschaft wegen Spielermangels aus dem Spielbetrieb genommen werden.

 

Ein Tippfehler in der Osterausgabe des Echos offenbarte ein vorhandenes Interesse am Basketball bei den Minis (6-10 Jahre). Eine Gelegenheit war da, die Abteilung von ganz unten mit Nachwuchs zu füllen. Der Zufall mag es auch gewesen sein, dass just zu dieser Zeit Andi Holst auf die DJK-Basketballer aufmerksam wurde. Als langjähriger Mini-Trainer und Verantwortlicher für Mini-Basketball beim Bayerischen Basketball-Verband konnte man sich keinen besseren Trainer für die Mini-Mannschaft vorstellen. Bis heute hat sich neben der Mini-Mannschaft auch eine zweite Gruppe fest etabliert. Nachdem schon mehrere Testspiele absolviert wurden steht als nächstes die Teilnahme am Spielbetrieb auf dem Programm.