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Zunächst überraschend stark, dann hilflos

DJK-Handballer führen 7:3 in Erdweg, verlieren aber 22:31   

 

Erdweg(voj)Es sah gut aus, hatte aber ein schlimmes Ende. Die Tabellenspitze zu erobern, ging ganz schön daneben. Die SpVgg Erdweg gewann am Ende verdient und deutlich gegen Gäste, die nicht in Bestbesetzung antreten konnten.

Es ist bitter, wenn man sich eingestehen muss, dass gegen die zwei Topmannschaften der Bezirksklasse West, ASV Dachau III und SpVgg Erdweg, zwar mehr drin sein könnte, aber dass gerade auswärts gegen diese Mitfavoriten keine volle und fitte Auswechselbank besetzt werden kann.

Wie schon gegen Tabellenführer Dachau, nun 15:3 Punkte, konnten die Rot-Weißen auch in Erdweg, jetzt Zweiter ebenfalls 15:3 Punkte, das Spitzenspiel nicht bis zum Abpfiff mitbestimmen. Deshalb ist Eichstätt nun Dritter (10:4)vor Neuburg (10:8).

Mit den beiden Linkshändern Giulio Frey und Tim Leilich sowie mit dem Abwehrspezialisten und Rechtsaußen Valentin Bergér, fiel fast die komplette rechte Angriffs- und Abwehrseite aus. Die Studenten Volodymyr Dutka, nach Bestehen der Deutschprüfung nun langfristig ein Rot-Weißer und Marc Kappler mussten von Beginn an die rechte Seite übernehmen und fast durchspielen. Linksaußen Fabian Reuke mit Magen-Darm-Problemen zwar mitgefahren war, konnte aber auch etwas weniger eingesetzt werden.

Trotzdem konnte Eichstätt am Beginn (2:0,4:2) an die gute Leistung, von zuletzt in Neuburg, anknüpfen. Die Abwehr wach und kompakt, was trotzdem durch kam wurde vom besten Mann des Tages, Torhüter Alexander Weidinger, meist pariert. Beim 7:3 der Gäste, hatte der Erdweger Trainer schon die Timeout-Karte in der Hand, als das Spiel plötzlich erstmals kippte. Die Spielvereinigung machte sechs Tore in Folge, die DJK Abspielfehler zum Kreis oder traf nicht mehr(7:9). Nun nahm Sepp Vogel Auszeit, brachte nochmals die Anfangsaufstellung und wies auf die Anspielprobleme hin. Kurzzeitige Besserung (9:9, 11:11), aber dann doch mit 11:13 in die Kabine.

Auch in Absprache mit Weidinger und der Mannschaft, wollte Vogel weiterhin das Tempo hochhalten und auf Sieg spielen. Dies gelang aber nur noch kurze Zeit und ein letztes Mal der Anschluss (13:14). Dann kippte das Spiel brutal und endgültig. Bei Fehlwürfen und technischen Problemen, konnten sich die nun bereits müden Gäste auch nicht mehr schnell genug zurückziehen und wurden ausgekontert. Erdweg zog auf 24:16 davon. Vogel probierte 6:0-Deckung mit Routinier Thomas Fentner im Zentrum und als zweiter Kreisläufer, aber nichts half mehr. Ohne weitere Alternativen und nach „Rot“ für Dutka gewann der Gastgeber hoch verdient mit 31:22. 

Für Eichstätt trafen: Risse und Wunder je 4, Dutka, Kappler und Schaaf je 3, Wittmann und Reuke je 2 Fieger.

 

Auch der erneut glänzend haltende Torwart und Routinier Alexander Weidinger, der nach Bänderriss von Marjan Sporel nun wieder die volle Verantwortung übernommen hat, konnte letztlich die Niederlage in Erdweg nicht verhindern. In der zweiten Halbzeit erschienen die Gegner zu oft allein vor seinem Tor.