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35 Jahre Judo

Die Judoabteilung wurde im September 1973 von Trainer Horst Randelzhofer und Co-Trainer Ignaz Osiander gegründet. Als erster Abteilungsleiter fungierte Wolfgang Tröster, unter dessen Führung die Mitgliederzahl schon nach einem Jahr die Hundertergrenze erreichte. Bereits 1975 konnten die ersten Erfolge für die Judoabteilung verbucht werden: Die Jugendmannschaft wurde Oberbayerischer Vizemeister, Ingrid Schmid Süddeutsche Vizemeisterin der A-Jugend und Josef Gegg Bayerischer Schulsportmeister. Im gleichen Jahr löste Walter Engelmann Wolfgang Tröster nach zweijähriger Tätigkeit als Abteilungsleiter ab.

Im folgenden Jahr zählte die Abteilung bereits 250 Mitglieder. Der Männermannschaft gelang in diesem Jahr der Aufstieg in die Bezirksliga. Horst Randelzhofer wurde 3. Deutscher Polizeimeister im Schwergewicht und Ingrid Schmid konnte nach einem erneuten Süddeutschen Vizemeistertitel nun auch auf der Deutschen Meisterschaft den 3. Platz bei der A-Jugend belegen. Darüber hinaus erwarben mit Walter Engelmann, Horst Randelzhofer, Ignaz Osiander und Peter Drischmann vier Eichstätter Judokas die Lizenz als Übungsleiter.

Auch 1977 konnte sich die junge Abteilung an zahlreichen Erfolgen erfreuen: So kehrten unsere Kämpfer von den Deutschen DJK-Meisterschaften mit 2 Gold-, 1 Silber- und 5 Bronzemedaillen heim, die Judo- Jugendmannschaft wurde 3. Bayerischer Meister und Ingrid Schmid in der A-Jugend Süddeutsche Meisterin und Deutsche Vizemeisterin. Josef Gegg belegte auf der Süddeutschen Meisterschaft der Junioren den 2. Platz.

1979 übernahm Peter Drischmann das Amt des Abteilungsleiters von dem nach zweijähriger Tätigkeit aus diesem Amt scheidenden Walter Engelmann. Ingrid Schmid wurde in diesem Jahr souverän Deutsche Meisterin und Josef Gegg belegte den 3. Platz auf der Süddeutschen Meisterschaft der Junioren. Ingrid Schmid erkämpfte sich 1980 die Deutsche Vizemeisterschaft und belegte den dritten Platz beim Bundesranglistenturnier der Frauen. Die Männermannschaft wurde Kreismeister und stieg somit in die Bezirksliga Oberbayern auf. Horst Bacherle erkämpfte sich den Titel des Deutschen Militärmeisters der Männer und belegte bei der Militärweltmeisterschaft mit der Nationalmannschaft in Japan den 3. Platz.

Am 08. Februar 1981 konnte das neue Dojo (Judohalle) bezogen werden. Vorbei waren damit die Zeiten, in denen zuerst im Gymnastikraum der Universität, dann in der Aula der Volksschule am Graben und zuletzt in der DJK-Sporthalle trainiert wurde, was immer mit einem langwierigen Auf- und Abbau der Judomatten verbunden war. Josef Schuster löste Peter Drischmann nach zweijähriger Amtszeit als Abteilungsleiter ab. Die Männermannschaft wurde Meister der Bezirksliga Oberbayern und Horst Bacherle belegte nach seinem Deutschen Meistertitel bei den Militärmeisterschaften in der Allkategorie auf der Süddeutschen Meisterschaft den 3. Platz. Beim DJK-Bundessportfest konnten die Kämpfer der DJK Eichstätt 6 Gold- und 8 Silbermedaillen erringen und belegten in der Mannschaftswertung wiederum den ersten Platz. Die Judo-Schulmannschaft der Volksschule Eichstätt wurde Bayerischer Meister.

1982 konnte die Sparte mit Ingrid Schiebel (geb. Schmid) und Kaspar Taugenbeck zwei neue Übungsleiter begrüßen. Ingrid Schiebel wurde Süddeutsche Vizemeisterin und Deutsche Meisterin der Frauen. Horst Bacherle gelang auf der Süddeutschen Meisterschaft der Männer mit dem 3. Platz erneut der Sprung auf’s Siegertreppchen. Die Männermannschaft wurde erneut Bezirksligameister und stieg in die Landesliga Süd auf. Auf der DJK-Europameisterschaft erkämpften sich unsere Judoka 1 Gold- und 2 Bronzemedaillen. 1983 errang Horst Bacherle erneut bei den Männern den 3. Platz auf der Süddeutschen Meisterschaft. Die Männermannschaft I belegte den 3. Platz der Landesliga Süd und die Männermannschaft II den 3. Platz der Kreisliga Oberbayern West. Die Männermannschaft 1 erkämpfte sich 1984 den Meistertitel der Landesliga Süd und stieg somit in die Bayernliga auf. Die Mitgliederzahl wuchs in diesem Jahr auf über 400 Judoka an.

1985 kehrten unsere Kämpfer vom DJK-Bundessportfest in Ingolstadt mit 7 Gold-, 9 Silber- und 11 Bronzemedaillen zurück. In der Bayernliga schloss die Männermannschaft die Saison mit einem bemerkenswerten 4. Rang ab.

1986 leitete Ingrid Schiebel nach ihrem vorläufigen Rückzug aus dem aktiven Wettkampfgeschehen die Körper-Behinderten-Sportgruppe. Manfred Schmidt belegte auf der Süddeutschen Meisterschaft der B-Jugend den 3. Platz. Auf der DJK-Europameisterschaft erkämpfte sich Josef Meyer ebenfalls einen dritten Platz. Die Männermannschaft schloss die Saison in der Bayernliga mit einem 6. Platz ab. Horst Bacherle wurde 1987 souverän Süddeutscher Meister der Männer. Auf dem Diözesansportfest erkämpften sich unsere Judoka 31 Medaillen und von der DJK-Bundesmeisterschaft kehrten sie mit 2 Gold-, 3 Silber- und 2 Bronzemedaillen heim. Josef Gegg legte in diesem Jahr erfolgreich die Prüfung zum Übungleiter ab. Die Männermannschaft rutschte in der Bayernliga auf den 7. Platz ab.

1988 musste die Männermannschaft infolge Kämpfermangel nach dem Abstieg aus der Bayernliga aufgelöst werden und versuchte einen kompletten Neuanfang in der Kreisliga. 1989 errangen unsere Teilnehmer bei den Deutschen DJK-Meisterschaften 7 Gold-, 3 Silber- und 3 Bronzemedaillen. Die Abteilung sprengte in diesem Jahr erstmals die magische Grenze von 500 Mitgliedern. Als neuen Übungsleiter konnte die Sparte Karl Remold begrüßen. Die Männermannschaft wurde bei ihrem Neustart in der Kreisliga auf Anhieb Meister. 1990 erkämpfte sich die Männermannschaft erneut den Titel des Kreismeisters und stieg in die Bezirksliga auf. Bei den DJK-Europameisterschaften erkämpften sich Adrian Grienberger und Fritz Grabisch jeweils den 3. Platz. 1991 wurde Peter Schuster, der sich schon seit Jahren um die Jugend kümmerte, offiziell zum Jugendleiter ernannt. Auf dem DJK-Bundessportfest errangen unsere Kämpfer 1 Gold, 5 Silber- und 1 Bronzemedaille. Als Untersparte zur Judoabteilung wurde die Sparte Ju-Jutsu mit den Trainern Heribert Sandner und Kaspar Taugenbeck gegründet. 1992 wurde Ingrid Schiebel für ihre sportlichen Erfolge mit der Verdienstnadel in Silber des Deutschen Judobundes geehrt.

Am 20. April 1993 wurde die schon seit längerer Zeit bestehende Zusammenarbeit mit dem TSV Abensberg nun auch schriftlich besiegelt. Unsere Abteilung wurde zum Außenstützpunkt des Bundesleistungszentrums der Jugend in Abensberg. Ab diesem Zeitpunkt hielt der damalige Bundestrainer Albert Verhülsdonk einmal im Monat ein spezielles Technik- und Wettkampftraining für die Judojugend in Eichstätt. Außerdem hielt in diesem Jahr der damalige Weltmeister Daniel Lascau einen einmaligen Lehrgang nur für unseren Judonachwuchs. Horst Randelzhofer wurde für seine besonderen Verdienste im und für den Judosport im Rahmen der damaligen Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen unserer Sparte vom Bayerischen Judoverband der 3. Dan verliehen. Beim DJK-Bundessportfest in Bamberg waren unsere Judokas mit 15 Medaillen erfolgreich, was dem Verein nun schon zum wiederholten Male den ersten Platz in der Vereinswertung einbrachte.

Am 29. Mai 1994 wurde unsere Abteilung offiziell zum "Trainingsstützpunkt des Bezirkes Oberbayern ernannt. Der damalige Vizeweltmeister Henry Stöhr hielt einen Lehrgang für alle DJK-Judokas ab. Die DJK Eichstätt war in diesem Jahr erstmals Ausrichter der DJK-Europameisterschaften, wobei Carmen Dengler und Georg Fountoulakis jeweils den 3. Platz für sich verbuchen konnten. Jörg Dümmler erkämpfte sich den 3. Platz auf der Süddeutschen Meisterschaft der Junioren. Für seine 30-jährige Tätigkeit als Kampfrichter erhielt Horst Randelzhofer vom Bezirk Oberbayern dessen höchste Auszeichnung, die Ehrennadel in Gold mit Kranz.

1995 sorgte Thomas Frey endlich wieder für eine Platzierung auf der Deutschen Meisterschaft. Nach einem 3. Platz auf der Süddeutschen Meisterschaft erkämpfte er sich auf der Deutschen den Vizemeistertitel. Ebenfalls einen 3. Platz auf der Süddeutschen Meisterschaft konnte sich Andreas Stadtmüller erkämpfen. Beim DJK-Bundessportfest konnten unsere Teilnehmer 26 Medaillen für sich verbuchen. Die B-Jugendmannschaft der Buben belegte in diesem Jahr den 3. Platz bei der Süddeutschen Meisterschaft, das beste Ergebnis einer Jugendmannschaft seit Bestehen der Sparte. 1996 sonderte sich die Ju-Jutsu-Abteilung von der Judosparte ab und wurde somit eine eigenständige Abteilung unter der Leitung von Kaspar Taugenbeck. Als Trainer fungierten weiterhin Heribert Sandner und Kaspar Taugenbeck. Tobias Meier belegte auf der Deutschen Meisterschaft der B-Jugend den 3. Platz. Vorangegangen war diesem Erfolg der Süddeutsche Meistertitel. Aufgrund dieser Leistung wurde Tobias Meier im gleichen Jahr in den Nationalkader berufen. Jeweils einen 3. Platz auf den Süddeutschen Meisterschaften der B-Jugend erkämpften sich Christina Bittl, Andreas Müller-Ampach und Florian Schöpfel. Die B-Jugendmannschaft der Mädchen belegte auf der Süddeutschen Meisterschaft einen hervorragenden 5. Platz. Nach 16-jähriger Tätigkeit als Abteilungsleiter gab Josef Schuster 1997 sein Amt an seinen Nachfolger Karl Remold ab. Doch schon nach wenigen Monaten musste dieser das Amt aus beruflichen Gründen wieder abgeben. AIs seine Nachfolgerin stellte sich Manuela Kohlhofer (geb. Barth), langjähriges Spartenmitglied und erfolgreiche Kämpferin, zur Verfügung. Der scheidende Josef Schuster blieb der Abteilung als stellvertretender Spartenleiter erhalten. Horst Randelzhofer und Josef Schuster erhielten in diesem Jahr die Ehrenplakette der Stadt Eichstätt für besondere ehrenamtliche Tätigkelten. Darüber hinaus legten Daniel Weiß und Jörg Dümmler erfolgreich ihre Prüfung zum Erhalt der Übungsleiterlizenz ab.

Eine große Ehre kam der Sparte in diesem Jahr noch zu: Die seit 1993 bestehende Zusammenarbeit mit dem TSV Abensberg wurde am 20. Juni 1997 mit der Ernennung unserer Abteilung zur "Außenstelle der Eliteschule des Sports" gekrönt. Andreas Stadtmüller erkämpfte sich auf der Süddeutschen Meisterschaft der A-Jugend den Vizemeistertitel und belegte auf der Deutschen Meisterschaft den 3. Platz. Im gleichen Jahr errang Katharina Jarmola den Vizemeistertitel auf der Süddeutschen Meisterschaft der B-Jugend. Timo Hetzer belegte ebenfalls auf der Süddeutschen Meisterschaft der B-Jugend den 3. Platz. 27 Medaillen war darüber hinaus die Ausbeute unserer Teilnehmer auf den Deutschen DJK-Meisterschaften in Düsseldorf und damit waren wir wiederum mit Abstand der erfolgreichste Verein.

Das Jahr 1998 war vor allem geprägt durch den Gewinn des Deutschen Meistertitels der B-Jugend durch Johannes Bittl. Zuvor war er in souveräner Art Oberbayerischer, Südbayerischer, Bayerischer und Süddeutscher Meister geworden. Seine Berufung in den Nationalkader war damit nur noch Formsache. Im gleichen Jahr wurde er gleich zweimal zum Sportler des Jahres gewählt: Zum einen von der Stadt Eichstätt und zum anderen vom DJK-Bundesverband. Peter Wittmann erkämpfte sich auf der Süddeutschen Meisterschaft den Vizemeistertitel. Caroline Schneider belegte auf Süddeutschen Meisterschaft der C-Jugend den 3. Platz. Eine große Ehre wurde Jörg Dümmler zuteil, als er sich in diesem Jahr zum Europapokalteam des MTV Ingolstadt zählen durfte und an der Seite von Udo Quellmalz gegen Athen (Sieg) und Bistrica (Niederlage) zum Einsatz kam. In diesem Jahr war es der Sparte erstmals möglich eine Frauenmannschaft in der Landesliga ins Rennen zu schicken, welche auf Anhieb einen beachtlichen 3. Platz belegte. Weniger erfolgreich schnitt dagegen die Männermannschaft nach einer glücklosen Saison mit ihrem 6. Platz in der Bezirksliga ab. Anlässlich der 25-Jahr-Feier präsentierte sich unsere Judoabteilung mit einem Feuerwerk sportlicher Leckerbissen vor vollem Hause. Im Rahmen dieser Gala verlieh der Präsident des Bayer. Judoverbandes, Sigurd Seeger, der Abteilung die Ehrenurkunde in Bronze für 25jähriges Bestehen. Josef Schuster erhielt die Ehrennadel in Bronze mit Urkunde für seine langjährige Tätigkeit an führender Stelle in der Abteilung.

1999 erkämpfte sich Maria Pfahler auf der Süddeutschen Meisterschaft der B-Jugend den Meistertitel. Auf der gleichen Meisterschaft belegte Caroline Schneider den 3. Platz. Bei der diesjährigen DJK-Bundesmeisterschaft in Marienstatt erkämpften unsere Sportler 13 Gold-, 9 Silber- und 8 Bronzemedaillen und belegten mit Abstand erneut den ersten Platz in der Vereinswertung. Auf der darauffolgenden DJK-Europameisterschaft in Turin errangen unsere Teilnehmer 1 Gold-, 2 Silber- und 5 Bronzemedaillen. Die Frauenmannschaft schloss die Saison erneut mit dem 3. Platz in der Landesliga Nord ab. Mit einem 5. Platz in der Bezirksliga Nord musste sich die Männermannschaft begnügen.

Nach langjähriger und erfolgreicher Tätigkeit als Jugendleiter, gab Peter Schuster in diesem Jahr seinen Rücktritt bekannt. Die Gürtelprüfungen werden von folgenden lizenzierten Prüfern abgenommen: Ingrid Schiebel, Kaspar Taugenbeck, Heinz Weitner und Horst Randelzhofer. Als Kampfrichterin steht dem Verein neben ihrer Tätigkeit als Spartenleiterin Manuela Kohlhofer zur Verfügung. Das Training der Anfänger, das jedes Jahr mit dem Schulanfang beginnt, leitet Karl Remold.