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Abteilung Behindertensport bei der DJK Eichstätt

Eigentlich war der Gedanke an die Gründung einer Abteilung Behindertensport in der DJK Eichstätt schon mit dem Bau der DJK-Halle aufgetaucht, bot sich diese doch als Behindertensportstätte geradezu an. Doch leider schlugen alle gutgemeinten Aufrufe in der örtlichen Presse fehl. Auch als im Jahre 1981 nach der Sanierung der DJK-Halle eine behindertengerechte Kegelbahn das Sportangebot der DJK Eichstätt bereicherte, waren sportbegeisterte Behinderte nicht auszumachen, so dass alle Bemühungen der DJK Kriegs- und Zivilgeschädigten durch den Sport zu neuem Lebensmut zu verhelfen, gescheitert schienen.

Ingrid Schiebel, unsere Deutsche Meisterin im Judo, machte 1986 einen neuen Anfang und brachte aus Ingolstadt eine Gruppe geistig- und körperbehinderter Kinder in unseren Judoraum, die mit wachsender Begeisterung dem Judosport frönten.

Mit dem Bayerischen Landessportverband und dem Behindertensportverband als Geburtshelfer konnte dann im Jahre 1987 die Sparte Behindertensport in der DJK Eichstätt ins Leben gerufen werden. Unter Leitung des eigens dafür ausgebildeten Übungsleiters Josef Ablaßmeier, der noch heute verantwortlich zeichnet, fand sich eine Gruppe von Herzpatienten zusammen, die sich mit Begeisterung und steigender Zahl allwöchentlich in der DJK-Halle treffen, um dort bei sportlichem Tun den überstandenen Herzinfarkt zu vergessen und neue Kraft für den Alltag zu schöpfen.